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Visabestimmungen

Wer nicht länger als 21 Tage auf den Philippinen bleiben will bekommt seinen Einreisestempel kostenlos bei der Passkontrolle in Manila oder Cebu. Wer länger bleiben möchte kann entweder gebührenpflichtige Verlängerungen beantragen oder von dem nächstgelegenen philippinischen Konsulat ein Visum für 59 Tage beantragen (derzeit ca. 30 Euro in Deutschland). Nicht benutzte Visa verfallen nach 6 Monaten. Die Bearbeitung eines Visums kann bis zu 2 Wochen dauern.
Reisepässe müssen bei Einreise eine Gültigkeit von mehr als 6 Monaten aufweisen!
Visaverlängerungen können bei den Büros des Department of Immigration in Manila, Cebu, Dumaguete und anderer größerer Städte durchgeführt werden. Wichtig: bitte auf ordentliche Kleidung achten - also keine Badeschlappen, kurze Hosen etc. tragen, sonst ist der Gang umsonst, denn man wird nicht vorgelassen.

Geld

Es gibt eine sichere Regel: der Wechselkurs wird um so schlechter, je weiter man von Manila entfernt ist. Deshalb ist es ratsam, größere Beträge in den Metropolen umzutauschen. Selbst wenn die berufsmäßigen Geldwechsler oft bessere Kurse anbieten als die Banken ist grundsätzlich davon abzuraten. Zu viele Betrügereien kommen hier vor und die Rechtsposition des Touristen ist mehr als fragwürdig. (Auch bei den Banken sollte man nachzählen!)
Größere Beträge in bar (ab etwa 500 Euro) sollte man nie mit sich herumschleppen. Banken in den Großstädten bieten Schließfächer an. Wenn man längere Zeit bleiben will, kann man durchaus ein Euro- oder Dollarkonto eröffnen. Auf Siquijor gibt es aber nur eine Filiale der Allied Banking Corporation und der Landbank. Die Landbank hat mittlerweile einen Kartenautomaten. In Dumaguete sind alle größeren Geldinstitute vertreten. Bank-zu-Bank Transfer ist auf den Philippinen kaum praktikabel.
VISA, American Express und Mastercard werden von einigen Banken in Dumaguete akzeptiert. Die meisten Banken verlangen einen Ausweis (Pass, Personalausweis) wenn man von Kreditkarten abheben will. Auch hier variiert der Wechselkurs mit der Entfernung von Manila!
Traveller Checks werden nur mit Schwierigkeiten eingelöst. Oft gibt es empfindliche und kaum verständliche Aufschläge. Telegrafische Geldanweisung kann über Western Union durchgeführt werden, ist aber enorm teuer.

Sicherheit

Siquijor wird oft als "friedlich" und damit sicher geschildert. Trotzdem sollte man auch hier aufpassen. Natürlich haben wir nicht die Kriminalität von Städten, Taschendiebstahl oder gar Gewaltverbrechen an Touristen kommen kaum vor.
In unserem Straßendorf kennt jeder jeden. Wenn eine unbekannte Person auftaucht, fängt die Gerüchteküche an zu brodeln. Das mag manchmal lästig sein, gleichzeitig ist es die beste Versicherung gegen Unbekannte, die nichts gutes im Schilde führen.
In den Städten ist das anders. Man kann nicht genug vor Trickbetrügern, Taschendieben, betrügerischen Geldwechslern anderen Verbrechern warnen. Eine Regel gilt immer: traue keinem über den Weg! Die meisten wollen nur ein wenig Geld abzweigen von dem reichen Ausländer. Ausleihen ist eine der Stärken der Philippinos. Die Geschichten, die erzählt werden, sind oft herzzerreißend und sehr authentisch.Oft gehört eine gehörige Portion Menschenkenntnis dazu, gute von bösen Intentionen zu unterscheiden.

Gesundheit

Der Abschluss einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung kann durchaus lohnend sein. Viele dieser Versicherungen sind aber nicht oder nur beschränkt über längere Zeiträume abschließbar. Viele Banken und Sparkassen offerieren solche Versicherungen. Vergleiche lohnen sich hier durchaus!
Im Krankheitsfall muß der Patient erst einmal die Kosten selbst tragen (deshalb empfiehlt es sich, immer eine gewisse Summe für den Notfall bereit zu halten). Selbst bei den im Vergleich mit Deutschland günstigen Krankenhaussätzen kann das im Extremfall ganz schön teuer werden. Medikamente werden vom Patienten selbst getragen - und die kosten ähnlich viel wie in Europa. Die Pflege wird auf den Philippinen generell von Angehörigen übernommen, auch die Lebensmittelversorgung!

Standard-Medikamente sind in der Regel gut erhältlich. Da es auf Siquijor nur eine Handvoll Apotheken gibt, muß man in manchen Fällen nach Dumaguete oder Cebu fahren. Bestellungen funktionieren nicht. Spezialmedikamente sollten unbedingt in ausreichender Menge mitgenommen werden! Auch sollte man den Wirkstoffnamen wissen (die Markennamen differieren oft), wenn man ein Medikament in der Apotheke kaufen will. Verschreibungen sind meist nur bei starken Betäubungsmitteln etc. nötig.

Erkundigen Sie sich bitte ca. 6 Wochen vor Antritt der Reise bei dem nächstgelegenen Tropeninstitut, welche Impfungen aktuell vorgeschrieben sind. Gegen Hepathitis ist eine Kombinationsimpfung (Hepathitis A / B) sehr zu empfehlen. Speziell in unserer Gegend kommt Hepathitis sehr häufig vor! Impfungen gegen Tetanus sollte man eventuell auffrischen lassen.
Malaria tritt auf Siquijor selten auf. Für kurze Zeit kann man an eine Prophylaxe denken. Unbedingt empfiehlt es sich, ein gutes Moskitonetz mitzunehmen (von uns können Sie eins ausleihen, aber was, wenn Sie woanders übernachten?) - der Grund ist das relativ weit verbreitete Dengue-Fieber, das von tagaktiven Moskitos übertragen wird.

Luftverkehr

Manila: Ninoy Aquino International Airport (NAIA) und die Terminals des Inlandsflughafens (Domestic Airport) sind ca. 2 km von einander entfernt. Wer einen Anschlußflug benötigt sollte sich an den Schalter für "Connecting Flights" wenden, dort werden auch Tickets verkauft und Passagiere für den Shuttle bus weiter gewiesen. NAIA ist ca. 10 km von Ermita / Malate in Manila entfernt.
Inlandsflüge: versichern Sie sich beim Kauf des Tickets von welchem Terminal der Flug abgeht. Es gibt 2 Inlandsterminals: das alte Domestic Terminal und das neue Terminal 2!
Cebu: Mactan International Airport ist auf der gleichnamigen Insel Mactan ca. 15 km von Cebu City entfernt. Internationale und Inlandsflüge werden hier in einem Gebäude abgewickelt. Im Vergleich zu Manila gibt es nur wenige internationale Flüge. Nur wenige Airlines fliegen Cebu an. Die Fahrt von der Stadt zum Flughafen dauert etwa 1/2 Stunde, aber es ist ratsam, wegen der vielen Staus zu Hauptgeschäftszeiten eine volle Stunde einzukalkulieren.

Behalten Sie bei der Abreise genügend Geld übrig um die international Airport Tax (500 Peso) und andere Gebühren bezahlen zu können!

Dumaguete: In dem kleinen Flughafen ca. 10 km nördlich der Stadt werden nur eine Handvoll Indlandsflüge pro Tag abgefertigt. Man sollte besonders vor und während Feiertagen auf rechtzeitige Buchung achten!

Schiffsverkehr

Die hauptsächliche Verkehrslinie von Manila nach Cebu und weiter nach Negros und Mindanao wird von Schiffen in einigermaßen gutem Zustand befahren. Auf dem Oberdeck (das immer ein Dach hat) hat man den Vorteil von natürlicher Ventilation. Dies ist den lärmigen und ungesunden Maschinen bei weitem vorzuziehen, die in den geschlossenen unteren Decks für Gänsehaut und die Verbreitung von Erkältungskrankheiten sorgen. Die teurere "Tourist class" ist normalerweise im Unterdeck und wird über Klimaanlage gekühlt.
Innerhalb der Visayas betreiben eine Anzahl von Reedereien den Verkehr über kurze Distanzen. Neben hochmodernen Aluminiumfähren und Katamaranen gibt es immer noch einige Schiffe, die mehr als 50 Jahre auf dem Buckel haben und in entsprechender Verfassung sind - aber sie fahren immer noch!
Genaueres über die Verbindungen nach Siquijor erfährt man in der Seite Verbindungen

Landverkehr

Taxi: Fahrer in Manila, Cebu und anderen Städten benötigen oft besondere Überredungskraft, bis sie das Taxameter einschalten Normalerweise offerieren sie einen Fixpreis - der einzige Gewinner dabei ist der Fahrer. Deshalb sollte man wo möglich auf der Verwendung des Taxameters bestehen. Fahrten vom Flughafen in die Stadt sind oft maßlos überteuert. Es gibt verschiedene Versuche, die Transportpreise in die Stadt zu "regulieren", das heißt zu vereinheitlichen - aber die Firmen, die dies machen, sind alle privat organisiert. Dies ist der Grund warum eine Fahrt vom Flughafen in die Stadt mehr als doppelt so viel kostet wie die Fahrt von der Stadt zum Flughafen.
Jeepney: diese günstigen öffentlichen Transportmittel finden sich auf fast jeder Insel. Sie haben feste Routen - meistens sind sie an des Seite des Gefährts vermerkt. Es gibt keine festen Abfahrtszeiten: der Jeepney fährt meistens los, wenn der letzte Platz besetzt ist. Vorsicht in den Städten: Jeepneys gehören zum Betätigungsfeld von Taschendieben und anderen Betrügern!
Easy Ride: dies ist ein privat betriebenes kleineres Fahrzeug, das als Sammeltaxi dient. Sie fahren meist auf festen Routen und können an jedem Punkt angehalten und verlassen werden. Zum Aussteigen klopft man - wie beim Jeepney - mit einer Münze an die Haltestange oder ähnliches. Obwohl sie nicht teuer sind empfiehlt es sich, den Fahrpreis vor dem Einsteigen auszuhandeln. Easy Rides können - inclusive Fahrer - auch für "special rides" abweichend der Fahrtroute geheuert werden.
Tricycles: sind Motorräder mit Seitenwagen. Sie sind sehr verbreiten in kleineren Städten wie z.B. Dumaguete. Sie sind langsam, laut und billig, aber sie bringen einen zu fast jedem gewünschten Ort. Normalerweise teilen sich mehrere Passagiere mit ungefähr gleichem Ziel ein Gefährt.

Was sollte man dabei haben?

- leichte, gut waschbare Kleidung, die luftdurchlässig ist, aber trotzdem vor Sonneneinstrahlung schützt.
- alle nötigen Medikamente in ausreichender Menge, speziell Notfallmedikamente!
- kleinen Erste-Hilfe-Beutel für Erstversorgung
- Sehhilfen (Brille, Lesebrille, Kontaklinsen, Pflegemittel in ausreichender Menge)
- Sonnenbrille
- Sonnenschutzmittel (mindestens Faktor 18, je nach Hauttyp bis Faktor 26 mitbringen!)
- Kulturbeutel (Spezialzahnpflege, Spezialseifen, Rasierzeug, ausreichend Klingen(!) etc.)
- Schweizer Taschenmesser
- kleine Taschenlampe mit Standard-Batterien und Ersatzbirne
- Badeutensilien, Schnorchel, Maske, Flossen (kann auch von uns ausgeliehen werden)
- kleiner Tagesrucksack
Stand: 15.8.2007 Copyright © 2005-2007 Hard Rock Cottages, Bitaug, Enrique Villanueva, Siquijor, Philippines Alle Rechte vorbehalten.